Immobilien Magazin: Anlageklassen | Immoheld - Wiki https://immoheld.com/thema/anlageklassen/ Vermögensaufbau mit Immobilien als Kapitalanlage Mon, 01 Jun 2026 08:42:10 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=7.0 https://immoheld.com/blog/wp-content/uploads/2018/10/cropped-favicon-32x32.png Immobilien Magazin: Anlageklassen | Immoheld - Wiki https://immoheld.com/thema/anlageklassen/ 32 32 Off-Market Immobilien finden: Der strategische Vorteil für Kapitalanleger https://immoheld.com/wissen/on-und-off-market-immobilien-so-finden-sie-das-passende-investment/ Mon, 01 Jun 2026 07:45:37 +0000 https://immoheld.eu/?p=10729 Der Beitrag Off-Market Immobilien finden: Der strategische Vorteil für Kapitalanleger erschien zuerst auf Immoheld - Intelligent investieren.

]]>

Wer eine Immobilie als Renditeobjekt zur Vermietung kauft, steht vor anderen Herausforderungen als klassische Eigenheimkäufer, die das perfekte Zuhause suchen. Privatinvestoren suchen das Objekt mit dem besten Verhältnis aus Kaufpreis, Lage und Mietpotenzial. Fündig werden sie auf dem Off-Market.

Aktualisiert am 1. Juni 2026

Die Nachfrage nach Renditeobjekten ist hoch, das Angebot auf öffentlichen Plattformen dagegen begrenzt und umkämpft. Wer ausschließlich auf Immobilienportalen sucht, konkurriert mit Hunderten von Interessenten – darunter auch Eigennutzer, die eher emotional kaufen.

Eine Alternative ist der sogenannte Off-Market: Dort finden Investoren Objekte, die den Besitzer wechseln, bevor oder ohne dass diese öffentlich inseriert werden. Für Kapitalanleger, die gezielt nach Immobilie als Kapitalanlage suchen, kann dieser Zugang entscheidend sein.

Was sind Off-Market-Immobilien?

Unter Off-Market-Immobilien versteht man Objekte, die nicht auf klassischen Immobilien- oder Kleinanzeigenportale gelistet sind und außerhalb öffentlicher Immobilienbörsen verkauft werden. Die Verhandlungen finden in einem engen Kreis statt, oft direkt zwischen Verkäufer und einem vorselektierten Käufer.

Für Kapitalanleger relevant sind dabei vor allem zwei Wege:

  • Direkter Off-Market-Deal: Ein Eigentümer verkauft diskret über persönliche Kontakte oder einen Vermittler – ohne öffentliche Ausschreibung, ohne Bieterverfahren. Käufer und Verkäufer handeln Preis und Konditionen direkt aus.
  • Exklusiver Zugang über spezialisierte Anbieter: Plattformen und Beratungsunternehmen mit eigenem Netzwerk bündeln Off-Market-Angebote und machen sie für Investoren mit passendem Anforderungsprofil zugänglich. Der Vorteil: Objekte werden vorab auf Rendite, Lage und Objektqualität geprüft.

Warum Off-Market für Kapitalanleger 2026 besonders relevant ist

Auf dem On-Market treffen Kapitalanleger auf ein strukturelles Problem: Sie konkurrieren nicht nur mit anderen Investoren, sondern auch mit Eigennutzern. Letztere kaufen oft zu höheren Preisen, weil emotionale Faktoren ihre Kaufentscheidung beeinflussen. Das treibt die Preise in attraktiven Lagen systematisch über das Niveau, das für eine solide Rendite tragfähig wäre.

Diskrete Off-Market-Transaktionen

  • reduzieren den Wettbewerb,
  • ermöglichen eine gründliche Due Diligence und
  • schaffen Spielraum für Verhandlungen auf Basis von Zahlen statt Emotionen.

On- oder Off-Market – wo auch immer Sie suchen, am Ende zählen Ihre Ziele. Definieren Sie jetzt Ihre Strategie und finden Sie das optimale Renditeobjekt.
Jetzt unverbindlich beraten lassen

Wie finde ich Off-Market-Renditeobjekte?

Wer ohne professionelle Hilfe Off-Market-Deals sucht, braucht vor allem eines: ein belastbares Netzwerk aus Maklern, Notaren, Hausverwaltungen und anderen Investoren. Mögliche Quellen sind:

  • Direkte Ansprache von Eigentümern in Wunschlagen
  • Kontakte zu Hausverwaltungen, die Verkaufsabsichten früh kennen
  • Netzwerke lokaler Makler mit Off-Market-Mandaten
  • Bauträger, die Einheiten vor Fertigstellung direkt an Investoren vergeben

Dieser Weg ist zeitaufwendig und regional begrenzt. Wer überregional investieren oder mehrere Objekte vergleichen möchte, kommt mit Eigennetzwerk allein nicht weit.

Hier kommen spezialisierte Partner wie Immoheld ins Spiel: Ein einmaliges Anforderungsprofil genügt, um kontinuierlich über geprüfte Off-Market-Angebote informiert zu werden – gefiltert nach Renditekriterien, Lage und Finanzierbarkeit.

Finden Sie das passende Investment mit diesenTipps: Immobiliensuche erfolgreich angehen

Selbst suchen oder mit Partner: Was für Kapitalanleger gilt

Die Entscheidung lässt sich für Eigennutzer und Investoren nicht gleich beurteilen. Wer eine Immobilie zur Eigennutzung kauft, kann sich Zeit lassen, regional eingrenzen und von persönlicher Ortskenntnis profitieren. Für Kapitalanleger gelten andere Maßstäbe.

Suche auf eigene Faust Suche mit professionellem Partner
Ohne Marktkenntnis ist es schwer einzuschätzen, ob ein Kaufpreis renditetauglich ist Zugang zu geprüften Renditeobjekten, die öffentlich nicht verfügbar sind
Emotionale Bindung ans Objekt erhöht das Risiko von Fehlkäufen Renditeprüfung und Objektanalyse vor der ersten Besichtigung
Rechtliche, steuerliche und finanzierungsseitige Fragen müssen selbst geklärt werden Begleitung bei Finanzierung, steuerlicher Strukturierung und Abwicklung
Der Zugang zu überregionalen Off-Market-Angeboten bleibt begrenzt Überregionale Suche ohne eigenes Netzwerk aufzubauen
Zeitaufwand für Suche, Prüfung und Abwicklung ist erheblich Klare Trennung von Sachentscheidung und Emotion

Zwar fallen für die Zusammenarbeit mit einem erfahrenen Partner Kosten in Form von Provision, Honorar oder Courtage an. Diese sind jedoch kein reiner Ausgabenposten. Wer durch professionelle Vorprüfung einen Fehlkauf vermeidet oder durch bessere Verhandlung einen günstigeren Kaufpreis erzielt, hat die Beratungskosten oft mehrfach kompensiert.

Für welche Investoren lohnt sich der Off-Market-Zugang besonders?

Besonders sinnvoll ist der gezielte Zugang für Investoren, die:

  • Zeitmangel haben, aber trotzdem gezielt investieren möchten
  • Überregional suchen und nicht auf eine Stadt oder Region beschränkt sind
  • Skalieren wollen und regelmäßig Objekte erwerben statt einmalig
  • Renditeziele definiert haben und kein Objekt kaufen möchten, das diese Ziele nicht erfüllt

Eigennutzer oder Suchende mit sehr engen regionalen Kriterien profitieren vom Off-Market-Zugang weniger. Für sie ist das öffentliche Angebot in der Regel völlig ausreichend.

Fazit: Off-Market als strategischer Baustein

Wer Zugang zum Off-Market hat, trifft auf weniger Wettbewerb und findet besser verhandelbare Preise und Objekte, die gezielt auf Investorenkriterien ausgewählt wurden. In einem Markt, in dem renditetaugliche Objekte rar sind und öffentliche Ausschreibungen schnell zu überteuerten Preisen führen, ist dieser Zugang ein echter Vorteil.

Mit einem Partner wie Immoheld profitieren Sie von umfassender Expertise und finden besondere Immobilien, die zu Ihren Zielen passen. Dank digitaler Prozesse und einem smarten Analysetool sparen Sie außerdem Geld im Vergleich zu klassischen Maklern. Für einen ersten Eindruck können Sie Ihre Kosten bequem online berechnen.

Mit Immoheld definieren Sie einmalig Ihr Anforderungsprofil und erhalten gezielt Off-Market-Angebote, die zu Ihrer Renditeerwartung, Ihrem Eigenkapital und Ihrem Zeithorizont passen.

Jetzt kostenloses Suchprofil anlegen und keine Off-Market-Chance verpassen.

Der Beitrag Off-Market Immobilien finden: Der strategische Vorteil für Kapitalanleger erschien zuerst auf Immoheld - Intelligent investieren.

]]>
Micro-Living: Lohnt es sich 2026 noch, zu investieren? https://immoheld.com/wissen/micro-living-die-komfort-loesung-fuer-mieter-und-investoren/ Wed, 27 May 2026 14:50:31 +0000 https://immoheld.eu/?p=10867 Der Beitrag Micro-Living: Lohnt es sich 2026 noch, zu investieren? erschien zuerst auf Immoheld - Intelligent investieren.

]]>

Microapartments ermöglichen bezahlbares Wohnen in attraktiver Lage und bieten Privatinvestoren gute Renditechancen bei wenig Aufwand. Der Markt hat sich dabei in den letzten Jahren verändert: Steigende Zinsen, höhere Betriebskosten und wachsende regulatorische Unsicherheit machen eine sorgfältige Prüfung heute wichtiger denn je. Wer verstehen möchte, wie dieses Konzept funktioniert, für wen es sich eignet, und welche Marktdynamiken dahinterstecken, findet hier einen fundierten Überblick.

Die Zahl der Single-Haushalte in Deutschland wächst seit Jahren, gleichzeitig sind Menschen immer mobiler und immer freier in der Wahl ihres Arbeitsortes. Der Immobilienmarkt reagiert auf solche Trends mit neuen Wohnformen wie dem „Micro-Living“. Darunter versteht man Wohnen auf kleiner Fläche, zum Beispiel in kompakten Apartments.

Vor allem in zentralen Lagen deutscher Großstädte haben Microapartments sich etabliert. Genau dort, wo der Wohnraum knapp ist und die Mieten hoch sind, decken solche Apartment-Immobilien eine wachsende Nachfrage nach flexiblem Wohnen auf Zeit. Von diesen Mini-Immobilien profitieren nicht nur die Mieter, sondern auch Investoren: Sie erhalten damit eine pflegeleichte Kapitalanlage mit guten Renditechancen.

Was steckt hinter dem Konzept Micro-Living?

Grundsätzlich sind versteht man unter Micro-Living-Immobilien kleine Wohneinheiten mit ein oder zwei Zimmern, die im Schnitt zwischen 15 und 50 m² groß sind. Sie sind vor allem auf temporäres Wohnen ausgelegt.

Auf der kompakten Fläche einer solchen Mikrowohnung findet der Mieter alles, was er zum Leben braucht: ein Badezimmer, einen Schlafplatz und Sitz- und Kochgelegenheiten. Aufteilung und Einrichtung sind deshalb oft funktional und gut durchdacht, um trotz der geringen Größe attraktiven Wohnraum in bester Lage zu schaffen. Durch diese Konzentration des Wohnraums auf wenig Fläche gewinnen öffentliche Räume in der Umgebung, wie Co-Working-Spaces und Cafés, immer mehr an Bedeutung.

Zwei typische Formen des Micro Livings sind die folgenden Immobilien:

  • Microapartment: Die kleinen Wohneinheiten sind meist nicht größer als 50 m². Spezielle Formen wie Business- oder Studentenapartments sind durch Lage oder Ausstattung auf eine klare Zielgruppe ausgerichtet und besonders bei Singles, Pendlern oder Studenten beliebt.
  • Serviced Apartment: Diese Apartments sind speziell auf Mieter ausgerichtet, die nur für kurze Zeit an einem Ort verweilen. Sie orientieren sich stärker an Hotels – im Unterschied zu einem reinen Microapartment sind Services wie ein Putz- oder Wäschedienst oft inklusive.

Welche Mieter nutzen das Micro-Living-Konzept?

Neue Wohnformen wie Microapartments sprechen eine immer breitere Zielgruppe an. Für Pendler, Young Professionals, Studenten oder Berater gibt es Pendlerwohnungen und Studentenapartments. Doch auch Selbstständige, Remote Worker, Fachkräfte aus dem Ausland, Singles und sogar Rentner nehmen immer öfter möblierten Mini-Wohnraum in attraktiven Lagen in Anspruch.

Laut dem aktuellen Marktbericht der Initiative Micro-Living von Oktober 2025 entfallen 36 % der belegten Apartments auf Studierende. Die verbleibenden 64 % verteilen sich auf ein breites Spektrum anderer Mietergruppen. Das zeigt: Micro-Living ist längst kein Nischenprodukt mehr für Studenten.

Für welche Investoren eignen sich Microapartments?

Microapartments eignen sich grundsätzlich für Privatanleger aller Erfahrungsstufen – vom Erstinvestor bis zum erfahrenen Bestandshalter. Besonders attraktiv sind sie für Berufstätige, die eine renditestarke Kapitalanlage suchen, ohne dafür viel Zeit aufwenden zu wollen.

Der Grund: Hinter den meisten Micro-Living-Objekten stehen professionelle Betreiber, die Vermietung, Verwaltung und laufende Instandhaltung übernehmen. Das sogenannte Betreiberkonzept, zu dem auch Pflegeimmobilien gehören, schafft eine hohe Planbarkeit durch langfristige Pachtverträge und minimiert den Verwaltungsaufwand für den Eigentümer auf ein Minimum.

Sie interessieren sich für ein Microapartment als Kapitalanlage? Unser Überblick zu Microapartments als Anlageklasse bietet weiterführende Informationen und eine Übersicht verfügbarer Objekte.

Mehr zu Microappartments

Vorteile von Microapartments für Investoren

Fallen bei Microapartments Renovierungskosten an, zum Beispiel im Bad, sind diese im Verhältnis zur Wohnungsgröße relativ höher. Auch die Fluktuation der Mieter ist höher. Dafür können Sie als Investor von lukrativen Mietpreisen pro Quadratmeter profitieren und die Mieten einfacher an das Marktniveau anpassen.

Ein weiterer Pluspunkt für Investoren: Auch wenn die Quadratmeterpreise verhältnismäßig hoch sind, liegen die Investitionssummen für Micro-Living-Objekte oft niedriger als bei anderen Immobilien. Die aktuelle Marktlage unterstreicht die Stärke des Segments:

  • Laut dem Marktbericht der Initiative Micro-Living liegt die durchschnittliche Auslastung bundesweit bei 95 %. An Universitätsstandorten wie Heidelberg oder Freiburg sind es sogar 98,4 % – nahezu Vollbelegung.
  • Die durchschnittliche All-in-Miete ist im Jahresvergleich um 3,6 % auf 605 Euro monatlich gestiegen, bei privatwirtschaftlichen Anbietern liegt sie bei durchschnittlich 702 Euro. Für den Zeitraum 2026 bis 2028 prognostizieren Branchenexperten weitere jährliche Mietsteigerungen zwischen 2 und 6 %.

Was Sie als Investor beim Kauf eines Mikroapartments beachten sollten

Privatinvestoren, die Microapartments kaufen möchten, sollten sich wie bei allen anderen Anlageklassen mit den Chancen und Risiken auseinandersetzen. Dazu gehören beispielsweise die folgenden drei Punkte:

1. Wie ist das Objekt ausgestattet und wo liegt es?

Besonders beliebt sind möblierte Microapartments in zentraler Lage. Die oft minimalistische Einrichtung ist genau das, was die Mieter von einer Kleinstwohnung erwarten. Trotzdem sollte das Microapartment hochwertig und flexibel in der Nutzung sein. Eine gute Verkehrsanbindung trägt ebenso zur Attraktivität des Objekts bei wie das Yoga-Studio, das hippe Café und der Co-Working-Space um die Ecke.

2. Wie zukunftssicher ist das Objekt?

Das Konzept Micro-Living findet immer mehr Anhänger. Waren es anfänglich vor allem Berufspendler und Studenten, an die sich das Angebot richtete, sind heute auch immer mehr digitale Nomaden und Young Professionals auf der Suche nach bezahlbarem Wohnraum ohne langfristige Bindung. Aufgrund der dynamischen Zielgruppe sollte eine Micro-Immobilie möglichst flexibel sein und beispielsweise auch als Büroobjekt genutzt werden können.

3. Welche Chancen bietet das Objekt?

Microapartments bieten Investoren ein großes Renditepotenzial. Die Nachfrage und die Mietpreise sind hoch und das Risiko von Leerstand gering. Voraussetzung ist, dass Sie ein attraktives Objekt in guter Lage und einen Betreiber finden, der es professionell vermarktet.

Tipp: Die Rendite Ihres Objekts lässt sich einfach mit dem Immoheld Analysetool berechnen.

Welche Risiken gibt es?

  • Die geplante Mietrechtsreform ist das derzeit größte regulatorische Risiko. Geplant ist unter anderem, den Möblierungszuschlag auf fünf Prozent der Nettokaltmiete zu deckeln und Kurzzeitmietverträge auf maximal sechs Monate zu begrenzen.
  • Hinzu kommen gestiegene Betriebskosten: Seit 2020 sind die Bewirtschaftungskosten im Segment um 7,5 % auf 7,76 Euro je Quadratmeter gestiegen – getrieben durch höhere Energiepreise, aufwendige Gebäudetechnik und häufige Mieterwechsel. Nicht alle dieser Kosten lassen sich auf Mieter umlegen.
  • Auch die Finanzierungsseite ist anspruchsvoller geworden. Zwar steigen die Mietpreise. Doch die Kaufpreise legen noch schneller zu. Wer bei diesen Einstiegspreisen mit wenig Eigenkapital finanziert, riskiert trotz guter Auslastung einen negativen Cashflow.
  • Schließlich ist Micro-Living ein ausgesprochen standortabhängiges Investment: Während A-Städte und starke Hochschulstandorte weiterhin hohe Auslastung zeigen, sind mittelgroße Städte mit schwächerer Wirtschaftskraft deutlich anfälliger für Leerstand und sinkende Zahlungsbereitschaft.

Wann lohnen sich Microapartments als Kapitalanlage trotzdem für Privatinvestoren?

Damit Ihr Investment in Microapartments auch nach der Mietrechtsreform erfolgreich ist, sind diese fünf Kriterien entscheidend:

  • Lage mit strukturell hoher Nachfrage wählen: Gefragt sind Standorte mit stabiler, diversifizierter Nachfrage. Dazu gehören Großstädte mit starkem Arbeitsmarkt, Hochschulstandorte mit überregionaler Strahlkraft oder Pendlerhochburgen mit nachweisbar knappem Wohnraum. Entscheidend ist auch die Mikrolage.
  • Rendite anstreben, die sich auch nach Kosten rechnet: Bruttomietrenditen von 5, 6 oder mehr Prozent sind bei Microapartments realistisch erreichbar – sofern die Kalkulation ehrlich ist. Betriebskosten, Verwaltungsgebühren, Instandhaltungsrücklagen und mögliche Leerstandsphasen gehören von Anfang an in die Berechnung.
  • Tragfähige Finanzierungsstruktur schaffen: Ausreichend Eigenkapital schützt vor negativem Cashflow. Das gilt gerade in einem Zinsumfeld, das sich gegenüber den Niedrigzinsjahren deutlich verändert hat. Dabei muss die Eigenkapitalquote nicht maximiert werden: Zu viel Eigenkapital senkt die Eigenkapitalrendite und verschenkt den Leverage-Effekt.
  • Auf erfahrene Betreiber setzen: Bei Microapartments übernimmt ein professioneller Betreiber Vermietung, Verwaltung und Instandhaltung. Damit steht und fällt das Investment mit seiner Kompetenz. Entscheidend sind: Wie lange ist der Betreiber am Markt? Wie ist seine Auslastungshistorie? Welche Vertragslaufzeiten und Konditionen bietet er?
  • Energiestandard und Zukunftsfähigkeit des Objekts beachten: Neubauten mit hohem Energiestandard sind steuerlich vorteilhaft und schützen vor kostspieligen Nachrüstpflichten. Gleichzeitig sollte das Objekt flexibel nutzbar sein, um auf veränderte Zielgruppen reagieren zu können.

Micro-Living: Für informierte Investoren noch immer lohnenswert

Gerade weil bei Microapartments verschiedene Faktoren komplex zusammenspielen und sich je nach Standort, Betreiber und Marktlage stark unterscheiden, ist eine unabhängige Einschätzung vor dem Kauf Gold wert. Immoheld analysiert Objekte nach genau diesen Kriterien und hilft Ihnen mit transparenten Berechnungen, fundierte Entscheidungen zu treffen.

Der Beitrag Micro-Living: Lohnt es sich 2026 noch, zu investieren? erschien zuerst auf Immoheld - Intelligent investieren.

]]>
Lohnen sich Immobilien noch? Was Anleger rund um ihr Investment wissen müssen https://immoheld.com/wissen/lohnen-sich-immobilien-noch/ Wed, 25 May 2022 09:35:06 +0000 https://immoheld.eu/?p=12547 Der Beitrag Lohnen sich Immobilien noch? Was Anleger rund um ihr Investment wissen müssen erschien zuerst auf Immoheld - Intelligent investieren.

]]>

Mit der steigenden Inflation verlieren Ersparnisse immer mehr an Kaufkraft. Immobilien gelten zwar als ein starker Schutz vor den Inflationsfolgen – allerdings werden sie immer teurer. Anleger sind verunsichert: Lohnen sich Immobilien noch?

Immobilien gelten als krisensicherer Inflationsschutz. Die Entwicklung der Immobilienpreise 2022 und der anhaltende Krieg in der Ukraine lassen Kapitalanleger jedoch beim Kauf von Immobilien zögern. Soll man Immobilien jetzt kaufen oder warten – oder sein Geld anders anlegen?

Lohnt es sich noch, eine Immobilie zu kaufen oder gibt es bessere Alternativen?

Immobilien sind Sachwerte und damit anderen Anlageformen in einigen Punkten überlegen:

  • Der Goldpreis schwankt oft stark und zudem wirft das Edelmetall keine Miete ab.
  • Auch der Aktienmarkt ist volatil und birgt das Risiko von Totalverlust des eingesetzten Kapitals.
  • Neue Anlageformen wie Kryptowährungen oder NFTs sind nur mit tiefgehendem Hintergrundwissen überhaupt eine Option.

Am klügsten fahren Kapitalanleger mit einem Mix aus verschiedenen Anlageformen, in dem Immobilien möglichst nicht fehlen sollten. Es besteht sogar die Möglichkeit, innerhalb der Anlageklasse der Immobilien zu diversifizieren, denn es gibt unterschiedliche Arten von Immo-Investments.

Für wen lohnen sich Immobilien noch?

Wer aktuell Immobilien kaufen möchte, benötigt vor allem eines: Kapital. Ein Investment lohnt sich vor allem noch für Menschen, die über genügend Eigenkapital verfügen, um einen gewissen Teil des Kaufpreises zu finanzieren und dadurch eine geringere Kreditsumme aufnehmen zu müssen.

Doch auch wenn derzeit die Bauzinsen bereits angestiegen sind, profitieren Immobilieninvestoren mit Fremdfinanzierung insgesamt noch immer vom niedrigen Leitzins. Sie sollten bei der Immobilienfinanzierung auf eine lange Zinsbindung achten, um sich die aktuellen Konditionen langfristig zu sichern, wenn Sie das Risiko weiterer Zinssteigerungen nicht auf sich nehmen wollen. Zudem spielt Investoren der historisch niedrige Realzins in die Hände.

Ein weiterer wichtiger Punkt: Immobilienpreise sollten genau geprüft werden. Eigentumswohnungen sind teuer – allerdings müssen Investoren auch in Hochphasen keine Wucherpreise hinnehmen. Zusammen mit Immobilienexperten können Anleger beispielsweise mit Hilfe von Marktdaten am Standort prüfen, ob eine Immobilie überbewertet ist.

Grundsätzlich sollten Anleger nur Geld investieren, das sie in den nächsten Jahren nicht benötigen. In Zeiten hoher Inflation und einer unsicheren Zukunft gewinnt dieser Grundsatz es Investierens noch mehr an Bedeutung.

Wie wird sich der Immobilienmarkt in Deutschland entwickeln?

Bei der Frage, ob man Immobilien jetzt kaufen sollte oder nicht, spielt auch die Entwicklung des Immobilienmarkts in Deutschland eine Rolle – und die Prognosen sind lange nicht so düster, wie vor dem Hintergrund des demografischen Wandels zu vermuten wäre.

Durch verschiedene Effekte steigt die Nachfrage nach Wohnraum in Deutschland. Das liegt zum einen daran, dass viele Menschen, die aktuell die Ukraine verlassen müssen, in Deutschland ein neues Leben aufbauen möchten oder Zuflucht suchen. Zudem gibt es immer mehr Singlehaushalte und einen wachsenden Bedarf an Pflegeimmobilien durch die immer älter werdende Bevölkerung in Deutschland.

Wann sinken die Immobilienpreise?

Die wachsende Nachfrage, aber auch die steigenden Kosten für Baumaterial sprechen dafür, dass die Preise weiter steigen könnten oder sich zumindest stabil entwickeln werden. Verschiedene Analysen gehen davon aus, dass sich der Preisanstieg in Ballungsgebieten abschwächen wird und die Preise in ländlichen Gegenden weitgehend stabil bleiben. Wenn die Europäische Zentralbank den Leitzins anhebt, könnte dies dem Preisanstieg entgegenwirken.

Zusammenfassung: Sollte man jetzt Immobilien kaufen?

Grundsätzlich bietet eine Wohnung als Kapitalanlage viele Vorteile für Investoren, die ihr Geld langfristig anlegen und fürs Alter vorsorgen wollen. Zwar sind Eigentumswohnungen, Micro-Apartments und Co. immer mit einem gewissen Aufwand verbunden. Dafür generieren sie regelmäßig Mieten und können mit der richtigen Finanzierung lukrative Renditen erzielen.

Investoren, die 2022 über den Kauf einer Immobilie nachdenken, sollten bei ihren Überlegungen die folgenden Punkte berücksichtigen:

  • Eine Mischung aus verschiedenen Anlageformen inklusive Immobilien ist sowohl in stabilen als auch herausfordernden Zeiten die beste Lösung für Anleger.
  • Die hohen Immobilienpreise sowie steigende Darlehenszinsen führen dazu, dass Kapitalanleger noch gründlicher rechnen und ihr Investment genau planen müssen.
  • Es ist abzusehen, dass die Nachfrage nach Immobilien bestehen bleibt und sich auch die Immobilienpreise stabil entwickeln werden.

Es lohnt sich nach wie vor, Immobilien für ein Investment und die Altersvorsorge in Betracht zu ziehen. Zwar herrscht gerade in Bezug auf den Leitzins und die Entwicklung der Preise aktuell Unsicherheit. Mit gründlicher Planung und der Unterstützung von erfahrenen Experten lassen sich jedoch viele Risiken reduzieren.

Welche Rolle spielen Immobilien

in Ihren Investitionsplänen?

Jetzt Erstberatung anfordern

Der Beitrag Lohnen sich Immobilien noch? Was Anleger rund um ihr Investment wissen müssen erschien zuerst auf Immoheld - Intelligent investieren.

]]>
Die Pflegeimmobilie als nachhaltige Kapitalanlage: So investieren Sie in die Zukunft https://immoheld.com/wissen/pflegeimmobilie-nachhaltige-kapitalanlage/ Wed, 25 May 2022 08:51:37 +0000 https://immoheld.eu/?p=12543 Der Beitrag Die Pflegeimmobilie als nachhaltige Kapitalanlage: So investieren Sie in die Zukunft erschien zuerst auf Immoheld - Intelligent investieren.

]]>

Seit einigen Jahren werden Pflegeimmobilien für Kapitalanleger immer interessanter. Erfahren Sie, warum ein Investment in Objekte für die Pflege nicht nur attraktiv, sondern auch nachhaltig ist.

Gesundheitsimmobilien boomen: Allein im ersten Quartal 2022 beliefen sich die Investitionen in Pflegeimmobilien auf 413 Millionen Euro. Zum einen haben altersgerechte Immobilien und Pflegeeinrichtungen in der Pandemie bewiesen, dass sie selbst globalen Krisen trotzen. Zum anderen sind Pflegeimmobilien für Investoren eine besonders gute Möglichkeit, in die eigene und in die Zukunft der Gesellschaft zu investieren.

Immobilienpreise 2022: Erste Schätzungen

Auch wenn momentan große Unsicherheit beim Blick auf die Zukunft von Immobilien herrscht, wagen Analysten jetzt erste Schätzungen über Preise und Trends. Der aktuelle Deutschland Monitor, den Researcher der Deutschen Bank zum Wohnungsmarkt in Deutschland erstellt haben, geht bei einer weiterhin hohen Inflation von einem weiteren Anstieg der Preise aus.

Allerdings sei der Inflationsschutzeffekt, den Immobilien als Sachwerte naturgemäß haben, aktuell abgeschwächt. Ein Grund dafür ist, dass Mietpreisregulierungen die Erhöhung von Mieten blockieren. Schutz für das Vermögen bieten allerdings nach wie vor mit Fremdkapital finanzierte Wohnimmobilien – denn aktuell spielt Investoren der historisch niedrige Realzins in die Hände.

Alle Fakten rund um Pflegeimmobilien

In unserem großen Überblicksartikel lernen Sie die Vor- und Nachteile von Pflegeimmobilien kennen und erfahren, wie Sie Ihren Aufwand damit reduzieren.

Warum lohnt es sich, in Objekte für die Pflege zu investieren?

In Seniorenimmobilien zu investieren, kann sich für Privatanleger gleich aus mehreren Gründen lohnen.

Steigender Bedarf

Der demografische Wandel führt zwangsläufig dazu, dass die Nachfrage nach altersgerechtem Wohnraum in Zukunft steigen wird. Schon jetzt ist abzusehen, dass neue Plätze geschaffen werden müssen – bis 2030 werden knapp 300.000 zusätzliche Plätze in Pflegeheimen benötigt. Selbst konjunkturelle Schwankungen oder die steigende Inflation werden an dieser boomenden Nachfrage kaum etwas ändern können.

Rendite und Cashflow

Im Schnitt rechnen Investoren bei Pflegeimmobilien mit Renditen von 4 bis 4,5%. Dazu trägt unter anderem die Tatsache bei, dass die Mieteinnahmen aufgrund der großen Nachfrage verhältnismäßig sicher sind. Investoren erhalten zudem Planungssicherheit: Sie müssen nicht ständig neue Verträge mit einzelnen Mietern abschließen – Mieterwechsel sind zum einen selten und zum anderen werden bei Pflegeimmobilien Pachtverträge mit den Betreibern abgeschlossen, die in der Regel für mindestens 20 Jahre bestehen.

Nachhaltiges Investment

Ein langfristiger Pachtvertrag, die steigende Nachfrage und gut planbare Mieteinnahmen sind wichtige Gründe dafür, dass Pflegeimmobilien als besonders nachhaltige Investments gelten. Hinzu kommt, dass Investoren mit ihrer Kapitalanlage dazu beitragen, dass Raum für würdevolles Altern geschaffen wird und damit die Gesellschaft unterstützen.

Zusätzlich sichern sie sich und ihre Kinder finanziell für die Zukunft ab. Und dank des sogenannten Vorbelegungsrechts besteht für Investoren sogar die Möglichkeit, im Alter selbst von den Vorzügen der eigenen Pflegeimmobilie zu profitieren. Ist dieses Recht vertraglich vereinbart, haben Investoren größere Chancen, in ein Pflegeappartement in einer der Einrichtungen ihres Betreibers einzuziehen. Denn bei der Vergabe von frei werdenden Plätzen werden Investoren mit vereinbartem Vorbelegungsrecht bevorzugt behandelt.

Lohnt sich ein Investment in Pflegeimmobilien für mich?

Die wichtigste Frage beim Kauf einer Pflegeimmobilie lautet: Lohnt sich das Investment finanziell überhaupt für mich?

Investition in jungen Jahren

Hierbei kommt es vor allem auf die eigenen Ziele und das verfügbare Kapital an. Junge Menschen, die schon etwas Eigenkapital angespart haben, erhalten eine Immobilie als nachhaltige Altersvorsorge. Ihr Investment punktet mit wenig Aufwand und langfristigen Mieteinnahmen, mit denen sie ihren Immobilienkredit in Ruhe tilgen können.

Pflegeimmobilien im Alter kaufen

Doch auch für ältere Investoren ist die Pflegeimmobilie eine attraktive Option. Das trifft vor allem auf Menschen zu, die bereits ein großes finanzielles Polster aufgebaut haben.

Ihre Vorteile:

  • Sie haben die Chance, ihr Vermögen vor der Inflation zu schützen und im Alter komfortabel und finanziell abgesichert zu leben.
  • Sie sichern sich mit dem Vorbelegungsrecht die Chance auf einen begehrten Platz in einer Pflegeimmobilie.
  • Mit einer Pflegeimmobilie erwerben Sie eine solide finanzielle Sicherheit für ihre Nachkommen.

So finden Sie heraus, ob sich eine Pflegeimmobilie für Sie rechnet

Um einschätzen zu können, ob die Pflegeimmobilie zu den persönlichen Investmentzielen und dem verfügbaren Budget passt, sollten Investoren nicht nur auf ihr Bauchgefühl vertrauen, sondern auch auf Erfahrung und Daten. Das ermöglicht das Analysetool von Immoheld: Damit lassen sich individuelle Berechnungen anstellen und passende Objekte bequem identifizieren.

Von Immobilienwissen profitieren:

Wir sind für Sie da

Sprechen Sie uns gern an

Der Beitrag Die Pflegeimmobilie als nachhaltige Kapitalanlage: So investieren Sie in die Zukunft erschien zuerst auf Immoheld - Intelligent investieren.

]]>
Immobilienarten: Unterschiede der Anlageklassen und Tipps für Ihre Auswahl https://immoheld.com/wissen/immobilienarten-unterschiede-tipps-fuer-investoren/ Thu, 05 Aug 2021 16:58:04 +0000 https://immoheld.eu/?p=11926 Der Beitrag Immobilienarten: Unterschiede der Anlageklassen und Tipps für Ihre Auswahl erschien zuerst auf Immoheld - Intelligent investieren.

]]>

Auf der Suche nach einer Kapitalanlage-Immobilie müssen Investoren verschiedene Arten von Immobilien vergleichen. Nur so finden Sie die Anlageklasse, mit der sie ihre Anlageziele am besten erreichen. Wir stellen die wichtigsten Immobilienarten gegenüber und geben Denkanstöße für das erste Investment.

Ob in der Stadt oder auf dem Land: Überall dort, wo Menschen leben oder arbeiten, gibt es Immobilien in unterschiedlichen Varianten. Am einfachsten lassen Bauwerke sich nach ihrer Nutzung in Wohn- und Gewerbeimmobilien unterscheiden. 

  • Zu den Gewerbeimmobilien zählen beispielsweise Handelsimmobilien wie Supermärkte, Arztpraxen und Kanzleien finden sich in Büroimmobilien und Lagerhallen zählen zu den Logistikimmobilien. 
  • Zu den Wohnimmobilien zählen neben Ein- und Mehrfamilienhäusern im weitesten Sinne auch Sozialimmobilien wie Pflegeheime oder Micro-Apartments und Hotels. 

Für Privatinvestoren sind insbesondere Wohnimmobilien und Gewerbeimmobilien spannend. Letztere können hohe Renditen bringen, dafür sind die Risiken gerade für Immobilieneinsteiger schwer abzuschätzen. Für den Anfang empfehlen sich deshalb Wohnimmobilien als Immobilien-Investment. Bleibt nur noch die Entscheidung für die passende Anlageklasse – doch was ist das eigentlich?

Anlageklassen: Definition und Vergleich

Im Finanzwesen fasst man Vermögensanlagen mit ähnlichen Merkmalen zu Anlage- oder Assetklassen zusammen, zum Beispiel Bankguthaben, Rohstoffe, Wertpapiere oder Aktien. Die einzelnen Assetklassen unterscheiden sich untereinander durch Faktoren wie Liquidität oder Risiken. 

Immobilien stellen ebenfalls eine Investitionsart bei den Kapitalanlagen dar und sind als solche sehr beliebt: Sie gelten als vergleichsweise sichere Anlageform, denn unter anderem schützen sie Ihr Vermögen vor Inflation. Auch die verschiedenen Immobilientypen lassen sich wiederum in Anlageklassen einteilen. 

Warum lohnt es sich, Immobilien-Anlageklassen zu kennen und zu vergleichen?

Als Investor können Sie sich dank dieser Einteilung schneller einen Überblick über die Vor- und Nachteile und die Besonderheiten einzelner Immobilienarten verschaffen. Das macht es einfacher, die einzelnen Anlageklassen mit Ihren gesetzten Zielen abzugleichen.

Es lohnt sich also, wenn Sie sich schon zu Beginn Ihrer Investmentpläne mit den Immobilienarten vertraut machen. Idealerweise haben Sie bereits Investment-Ziele definiert und können einschätzen, welche Kriterien Ihnen bei den Immobilienarten besonders wichtig sind.  

Vergleich wichtiger Objektarten: Immobilien für die Kapitalanlage

Bei der Suche nach einer Eigentumswohnung, die Privatinvestoren als Kapitalanlage kaufen und vermieten können, kommen in der Regel die folgenden Arten von Immobilien in Frage:

  • Pflegeimmobilien
  • Denkmalimmobilien
  • Bestandsimmobilien
  • Neubauimmobilien
  • Micro-Living-Immobilien (Micro-Apartments)

Welche Immobilienart passt zu Ihren Investmentzielen?

Sie möchten Geld verdienen mit Wohnimmobilien? Dann sind vor allem die steuerlichen Vorteile und die Rendite der einzelnen Immobilien-Anlageklassen für Sie relevant. Wenn Sie Wert darauf legen, im Alter abgesichert zu sein, heute aber so wenig Arbeit wie möglich mit Ihrem Investment haben wollen, sollten Sie den Aufwand der einzelnen Immobilienarten vergleichen.

Anhand der einzelnen Immobilienarten zeigen wir Ihnen, welche Überlegungen dabei helfen, die passende Anlageklasse zu identifizieren.

Pflegeimmobilien

In diesen Objekten finden pflegebedürftige Menschen ein Zuhause und erhalten die Aufmerksamkeit, die sie für ein angenehmes Leben benötigen. Die Pflegeimmobilie selbst ist dagegen besonders pflegeleicht. Denn hinter dieser Art von Immobilien steckt oft ein Betreiberkonzept, das Ihnen viel Arbeit erspart, da ein sogenannter Betreiber die gesamte Immobilie meist für 20 bis 25 Jahre pachtet und die Vermietung der einzelnen Pflegewohnungen übernimmt. 

Der Aufwand, den Investoren mit diesen Objekten haben, ist also besonders gering. Ganz im Gegensatz zur Rendite, die durchaus lukrativ sein kann. Diese Immobilienart eignet sich für vorausschauende Investoren: Da unsere Gesellschaft immer älter wird, ist die Nachfrage nach Pflegeimmobilien auf lange Zeit sicher. 

Allerdings ist der Eigenkapitaleinsatz höher als bei anderen Immobilienarten. Bei Pflegeimmobilien schließen Sie außerdem einen Pachtvertrag ab, der zwar Sicherheit bietet, auf der anderen Seite jedoch auch Ihre Flexibilität einschränkt

→ Kurzprofil und Pflegeobjekte

→ Tipps für Investoren

Denkmalimmobilien

Denkmalgeschützte Immobilien sind aufgrund ihres einzigartigen Charmes und des oft besonderen Baustils attraktiv für Mieter und genießen einen besonderen Schutz des Staates. Lukrative Mieteinnahmen und staatliche Förderungen bei der Sanierung machen diese Anlageklasse zu einem spannenden Investment. Hinzu kommen hohe Sonderabschreibungen, die besonders für Anleger mit hoher Steuerlast interessant sein dürften.

Allerdings sind Denkmalimmobilien heiß begehrt und haben deshalb ihren Preis. Die alte Bausubstanz, die den Charme von Denkmalimmobilien ausmacht, erfordert außerdem oft aufwendigere Instandhaltungsarbeiten als jüngere Objekte. Instandhaltungskosten und Aufwand sind deshalb höher als bei anderen Immobilienarten.

→ Kurzprofil und Denkmalobjekte

→ In Denkmalimmobilien investieren

Bestandsimmobilien

Gerade für Erstinvestoren sind Bestandsimmobilien eine gute Wahl. Kaum eine andere Objektart ist so gut planbar und lässt sich so gut finanzieren wie eine Eigentumswohnung im Bestand. Wenn die Objekte in gutem Zustand und sofort bewohnbar bzw. sogar bereits vermietet sind, können Sie damit direkt nach dem Kauf Mieteinnahmen generieren und schnell mit der Tilgung Ihres Kredits starten. 

Im Gegensatz zu Denkmalimmobilien bieten Bestandsimmobilien allerdings nur moderate Steuervorteile. Die Gemeinsamkeit der beiden Immobilienarten liegt in der Knappheit: Aufgrund ihrer hohen Attraktivität für Anleger sind diese Objekte schnell vergriffen. Es lohnt sich deshalb, mit einem Partner wie Immoheld zusammenzuarbeiten, der Zugang zu spannenden Objekten hat und Sie bei der Einschätzung der verfügbaren Angebote unterstützt.

→ Kurzprofil und Bestandsobjekte

→ Neubau oder Bestand?

Wohnung finden mit Immoheld:

Das ist unser Konzept  

Neubauimmobilien

Menschen, die gern nach vorn blicken und sich für Trends im Immobilien- und Bauwesen begeistern, können mit einer Neubauimmobilie den Immobilienmarkt der Zukunft gestalten. Sie können in Neubauprojekte investieren, die Ihren Vorstellungen entsprechen und kaufen damit ein Objekt, das auf dem neuesten Stand und zukunftssicher ist.

Neu gebaute Immobilien sind energieeffizient und günstig in der Instandhaltung, erfordern in der Regel nur geringen Aufwand von Ihnen und erzielen oft höhere Mietpreise als zum Beispiel Bestandsimmobilien. 

Allerdings eignet sich ein Investment in Neubauimmobilien nur für Investoren, die ein gewisses Risiko eingehen wollen und können: Da die Objekte oft noch gar nicht gebaut sind, ist grundsätzlich die Gefahr nie ganz auszuschließen, dass der Bau nicht fertiggestellt wird. Diesem Risiko wird durch anteilige Kaufpreisraten gemäß der MaBV entgegengewirkt. Auch hier ist es deshalb ratsam, auf Experten zu setzen, die genau wissen, welche Punkte vor der Investition zu prüfen sind, um das Risiko zu reduzieren.

→ Kurzprofil und Neubauobjekte

→ MaBV bei Neubau

Micro-Apartments

Kleine Wohnungen für Studenten oder Pendler erfreuen sich zunehmender Beliebtheit, denn bezahlbarer Wohnraum wird besonders in Innenstädten immer knapper. Wie Pflegeimmobilien sind Micro-Apartments häufig an ein Betreiberkonzept geknüpft und deshalb mit wenig Aufwand verbunden.

Anders als der Name vielleicht vermuten lässt, sind Micro-Apartments nichts für den kleinen Geldbeutel – das gilt sowohl für Mieter als auch für Käufer. Die oft nagelneuen Objekte sind in Top-Lagen zu finden, was den Quadratmeterpreis in die Höhe treibt. 

Im Verhältnis sind die Kaufpreise dennoch erschwinglich, da die kleinen Wohneinheiten nur wenige Quadratmeter groß sind. Hinzu kommt, dass sich dank der attraktiven Lagen gute Mieteinnahmen erzielen lassen, welche über dem durchschnittlichen Quadratmeterpreis liegen, was Ihrer Rendite schmeichelt. 

Die Investition ist perfekt für Zahlenfreunde: Eine gründliche Kalkulation Ihres Investments ist absolut empfehlenswert. Dabei hilft Ihnen beispielsweise das praktische Analysetool von Immoheld.

→ Kurzprofil und Micro-Objekte

→ Was steckt hinter Micro-Living?

Wie viel Sicherheit bieten die einzelnen Immobilienarten? Wie groß ist die Nachfrage?

Antworten liefert der ausführliche Anlageklassen-Vergleich

Der Beitrag Immobilienarten: Unterschiede der Anlageklassen und Tipps für Ihre Auswahl erschien zuerst auf Immoheld - Intelligent investieren.

]]>
Betreiberkonzept: Lohnt sich eine Immobilie mit Betreiber für mich? https://immoheld.com/wissen/lohnt-sich-eine-immobilie-mit-betreiber-fuer-mich/ Wed, 14 Apr 2021 15:52:54 +0000 https://immoheld.eu/?p=11623 Der Beitrag Betreiberkonzept: Lohnt sich eine Immobilie mit Betreiber für mich? erschien zuerst auf Immoheld - Intelligent investieren.

]]>

Ihre Immobilie soll eine gute Rendite erzielen, attraktiv für Mieter sein, Ihnen finanzielle Sicherheit geben und dabei möglichst wenig Arbeit machen. Mit bestimmten Immobilien und dem Betreiberkonzept lassen sich all diese Anforderungen problemlos erfüllen. 

Bei einer Investition in eine Kapitalanlage-Immobilie können Sie mit Verwaltungskonzepten viel Zeit und Arbeit sparen. Gerade wenn Sie durch Ihre Arbeit stark eingebunden sind und dennoch mit einer Immobilie langfristig eine solide Altersvorsorge schaffen wollen, profitieren Sie vom sogenannten Betreiberkonzept.

Betreiberkonzept Definition

Es gibt Immobilien, die durch ein Dienstleistungsunternehmen betrieben werden. Anders als bei der Vermietung einer Eigentumswohnung schließen Sie bei diesen Immobilien keinen Mietvertrag mit einer Mietpartei ab. Stattdessen gibt es einen Pachtvertrag zwischen Ihnen und dem Betreiber. 

Der Betreiber kümmert sich um alle Aufgaben, die rund um die Vermietung und Instandhaltung Ihrer Immobilie anfallen. Typische Beispiele für Immobilien mit Betreiberkonzept sind Pflegeimmobilien in einer Pflegeeinrichtung, die global von einem Betreiber verwaltet werden, sowie Serviced oder Micro Apartments

Vorteile: Deshalb lohnt sich das Betreiberkonzept

  • Der Betreiber nimmt Ihnen nahezu alle Vermieteraufgaben ab.
  • Der Betreiber übernimmt die Kommunikation mit Ihren Mietern des Pflege- oder Serviced Apartments.
  • Sie müssen keine Instandhaltungsarbeiten managen.
  • Sie haben quasi kein Leerstandsrisiko, denn bei vorübergehendem Leerstand erhalten Sie weiterhin Ihre Pacht.
  • Sie können langfristig planen und haben vor allem mit Pflegeimmobilien ein zukunftssicheres Investment.

Nachteile

Wie bei jeder Anlageform gibt es auch bei Immobilien immer gewisse Risiken. Erfahrungsgemäß passiert es jedoch selten, dass viele dieser Risiken gleichzeitig eintreten. Um Ihr Investment bestmöglich vor typischen Risiken zu schützen, können Sie im Vorfeld der Investition schon viel Einfluss auf die Entwicklung Ihres Investments nehmen. 

Wie Ihnen das gelingt, zeigen die folgenden Beispiele:

  • Es kommt sehr selten vor, doch der Betreiber einer Immobilie könnte insolvent gehen. Damit könnte Ihre Pacht ausfallen. Bei attraktiven Immobilien ist es dann jedoch wahrscheinlich, dass ein anderer Betreiber einspringt. Sie können dieses Risiko mit sorgfältiger Recherche über den Betreiber und einem Liquiditätspuffer reduzieren.  
  • Verändert sich das Umfeld Ihrer Immobilie radikal, könnte die Attraktivität des Immobilienstandorts sinken. Sie reduzieren dieses Risiko, indem Sie sich vor dem Kauf ausführlich über den Standort informieren und einen Experten zu Rate ziehen. 
  • Wenn Sie für den Kauf der Immobilie einen Kredit aufnehmen, könnte der Zinssatz nach Ablauf der Zinsbindung steigen. Dieses Risiko besteht auch bei anderen Immobilien-Investments und lässt sich mindern, indem Sie verschiedene Zinsszenarien kalkulieren und sich über Ihre Finanzierung ausführlich beraten lassen. 

Lohnt sich das Betreiberkonzept für mich?

Wenn Sie viel Zeit und Aufwand bei der Verwaltung Ihrer Kapitalanlage-Immobilie sparen wollen, sind Immobilien mit Betreiberkonzept eine gute Wahl für Ihr Investment. 

Sie schonen mit dem Betreiberkonzept Ihre Nerven gleich in mehrfacher Hinsicht: Zum einen reduzieren Sie Ihren Aufwand mit Mieterangelegenheiten und Reparaturen auf ein Minimum. Zum anderen können Sie langfristig planen, denn Pachtverträge werden oft mit einer sehr langen Laufzeit von rund 25 Jahren geschlossen. 

In dieser Zeit müssen Sie sich in der Regel keine Gedanken machen, falls Ihre Wohnung oder Ihr Apartment vorübergehend leer steht. Sonstige Risiken können Sie reduzieren, indem Sie eine sorgfältige Auswahl des Betreibers Ihrer Immobilie treffen. 

Ein weiterer positiver Aspekt, den Sie bei Ihrer Entscheidung für oder gegen das Betreiberkonzept bedenken sollten, betrifft die Pflegeimmobilie: Sie sorgen damit nicht nur finanziell fürs Alter vor, sondern erhöhen Ihre Chancen auf einen attraktiven Pflegeplatz. Sofern dies vertraglich vereinbart ist, erhalten Sie bei Pflegebedürftigkeit den Vorzug, falls ein Apartment in einer Einrichtung Ihres Betreibers frei wird. 

Unsere Experten besprechen mit Ihnen gern die weiteren Besonderheiten des Betreiberkonzepts und finden mit Ihnen gemeinsam eine Immobilie, die Ihnen hilft, Ihre Investment-Ziele zu erreichen.

Erreichen Sie Ihre Ziele:

Jetzt beraten lassen

Der Beitrag Betreiberkonzept: Lohnt sich eine Immobilie mit Betreiber für mich? erschien zuerst auf Immoheld - Intelligent investieren.

]]>
4 Verwaltungskonzepte für Ihre Immobilie im Schnell-Check https://immoheld.com/wissen/4-verwaltungskonzepte-fuer-ihre-immobilie-im-schnell-check/ Wed, 14 Apr 2021 15:51:46 +0000 https://immoheld.eu/?p=11615 Der Beitrag 4 Verwaltungskonzepte für Ihre Immobilie im Schnell-Check erschien zuerst auf Immoheld - Intelligent investieren.

]]>

Sind vermietete Eigentumswohnungen Zeitfresser? Einen gewissen Aufwand bringt zwar jede Immobilie mit sich, allerdings können Sie mit Verwaltungskonzepten viele Aufgaben outsourcen und damit Zeit sparen. Wir stellen Ihnen 4 Konzepte vor – und Sie entscheiden, wie viel Arbeit Sie abgeben möchten.

Beim Kauf einer Immobilie als Kapitalanlage können Sie an verschiedenen Standorten und aus zahlreichen Anlageklassen das Objekt wählen, das zu Ihren Zielen passt. Bis zum Notartermin müssen Sie zwar Zeit in den Auswahlprozess investieren. Dafür ist der Aufwand, den Immobilienbesitzer mit ihrem Objekt haben, oft geringer als viele glauben. 

Weniger Aufwand mit Ihrer Immobilie

Selbstverständlich können Sie sich um Vermietung, Nebenkostenabrechnungen, Instandhaltung und Mietbuchhaltung selbst kümmern. Mit verschiedenen Verwaltungskonzepten ist es allerdings möglich, viele Aufgaben im Zusammenhang mit Immobilien ganz bequem auszulagern. 

Je nach Konzept und Anlageklasse können Sie Ihren Aufwand punktuell oder fast komplett auf Null bringen und sich sogar vor Risiken wie Leerstand schützen. Für Gebäude, in denen die einzelnen Wohnungen verschiedenen Eigentümern gehören, gibt es diese vier Konzepte:

WEG-Verwaltung

Zusammen bilden die Wohnungseigentümer in einem Objekt eine Wohnungseigentümergemeinschaft (WEG). Sie können für das gemeinschaftlich genutzte Eigentum im gesamten Gebäude eine Hausverwaltung einsetzen, die in diesem Fall WEG-Verwaltung heißt. 

SE-Verwaltung

Neben Gemeinschaftseigentum gibt es in Mehrparteiengebäuden mit einer WEG auch das Sondereigentum (SE), das im Grunde alles umfasst, was zu einer einzelnen Wohnung gehört. Das Sondereigentum muss separat verwaltet werden. Das übernimmt die SE-Verwaltung. 

Mietpool

Um das Sondereigentum noch effizienter zu verwalten, können sich die Wohnungseigentümer in einem Objekt auch zu einem sogenannten Mietpool zusammenschließen und ihr Sondereigentum gesammelt verwalten lassen. 

Betreiberkonzept

Bei einigen Anlageklassen kann die Verwaltung durch einen Betreiber erfolgen. Dabei gibt es keine Mietverträge mit verschiedenen Bewohnern eines Objekts, sondern es besteht ein Pachtvertrag mit dem Betreiber, der das gesamte Gebäude eigenständig betreibt und Eigentümern fast alle Verwaltungsaufgaben abnimmt.

Besonderheiten aller 4 Konzepte im Überblick

Unser Schnell-Check gibt Ihnen einen Überblick über die verschiedenen Verwaltungsmöglichkeiten:

WEG SE Mietpool Betreiber
Aufgaben und Besonderheiten
  • wirtschaftliche und technische Verwaltung des Gemeinschaftseigentums aller Eigentümer
  • professionelle Verwaltung eines Objekts und das Durchsetzen der Interessen der Eigentümergemeinschaft
  • wirtschaftliche und technische Verwaltung des Sondereigentums (eine oder mehrere Wohnungen einzelner Eigentümer) 
  • kümmert sich um typische Anliegen der Mieter wie Reparaturen und Entscheidung über Nachmieter
  • zusätzliche Verwaltungsgebühren
  • Poolen von Mieteinnahmen
  • Übernahme typischer Vermieteraufgaben wie Mietverträge oder Wohnungsübergaben 
  • finanzielle Vermietungsrisiken tragen Eigentümer gemeinsam
  • unterschiedliche Miethöhen bei frisch-renovierten Bestandsbauten lassen sich ausgleichen
  • zusätzliche Verwaltungsgebühren
  • betreibt und verwaltet ein komplettes Objekt
  • übernimmt die Neuvermietung 
  • langfristige Pachtverträge statt Mietverträge
Für welche Vermieter sinnvoll?
  • kostenbewusste Vermieter
  • wenn enger Kontakt zwischen Eigentümern gewünscht ist
  • Vermieter, deren Immobilie an einem entfernten Standort ist
  • wenn viel Zeit gespart werden soll
  • Vermieter, die Wert auf Einnahmen-Sicherheit legen und Zeit sparen wollen
  • Vermieter, die langfristig planen und geringst möglichen Aufwand haben wollen
  • wenn Eigennutzung nicht zwingend gewünscht ist
typische Objekte Eigentumswohnung im Mehrfamilienhaus, in Denkmal-, Neubau- und Bestandsimmobilien Eigentumswohnung im Mehrfamilienhaus, in Denkmal-, Neubau- und Bestandsimmobilien Eigentumswohnung im Mehrfamilienhaus, in Denkmal-, Neubau- und Bestandsimmobilien Pflegeimmobilien, Micro Apartments
Aufwand hoch geringer als WEG geringer als WEG sehr gering
Risiko hohe finanzielle Last bei Leerstand hohe finanzielle Last bei Leerstand kein Leerstandsrisiko durch Pooling kein Leerstandsrisiko; Risiko durch Ausfall des Betreibers ist möglich, aber gering

Welches Verwaltungskonzept für Ihr Investment in Frage kommt, hängt von Ihren Ansprüchen, dem Immobilienobjekt und den Verwaltungs- und Service-Angeboten vor Ort ab. Gemeinsam mit Immoheld finden Sie das Verwaltungskonzept, das Ihnen größtmögliche Freiheit gibt. 

Wie viel Aufwand wollen Sie sparen? 

Jetzt beraten lassen

Der Beitrag 4 Verwaltungskonzepte für Ihre Immobilie im Schnell-Check erschien zuerst auf Immoheld - Intelligent investieren.

]]>
Immobilienverwaltung für Wohnungseigentümer: Definition, Vorteile und Kosten https://immoheld.com/wissen/immobilienverwaltung-fuer-wohnungseigentuemer-definition-vorteile-und-kosten/ Thu, 31 Dec 2020 11:55:40 +0000 https://immoheld.eu/?p=10798 Der Beitrag Immobilienverwaltung für Wohnungseigentümer: Definition, Vorteile und Kosten erschien zuerst auf Immoheld - Intelligent investieren.

]]>

Eigentum verpflichtet – doch als Wohnungseigentümer können Sie mit Hilfe einer professionellen Immobilienverwaltung viel Zeit und Nerven sparen. Welche Aufgaben Sie abgegeben können und was dieser Komfort Sie kostet, erfahren Sie hier.

Angehende Immobilieneigentümer müssen viele rechtliche Punkte beachten, Finanzierungs– und Steuerfragen klären und wichtige Entscheidungen treffen. Als Belohnung für ihre Mühe winkt Investoren eine Immobilie mit lukrativer Rendite, die auf lange Sicht passives Einkommen erzeugen kann. 

Doch Eigentumswohnungen sind auch nach dem Kauf mit Verantwortung und einem gewissen Aufwand verbunden. Die gute Nachricht: Sie können diesen Aufwand reduzieren und in die Hände von Profis legen. Sie entscheiden dabei, wie stark Sie in die Verwaltung Ihrer Wohnung eingebunden sein möchten. 

Welche Möglichkeiten Sie als Besitzer einer Eigentumswohnung bei der Immobilienverwaltung haben und mit welchen Kosten Sie rechnen müssen, zeigt Ihnen dieser Artikel.

Welche Möglichkeiten zur Verwaltung von Immobilien gibt es?

Bei Immobilienobjekten mit mehreren Wohneinheiten, Mehrfamilienhäusern, richtet sich die Verwaltung nach den Eigentumsverhältnissen:

  • Variante 1: Das gesamte Gebäude inklusive aller Wohnungen gehört einem Eigentümer.
  • Variante 2: In einem Gebäude gibt es mehrere Wohnungen, die mehr als einem Eigentümer gehören. 

In Variante 1 kann der Eigentümer für die Verwaltung seiner Immobilie einen Mietverwalter einsetzen, der ihm verschiedene Aufgaben abnimmt. Gibt es innerhalb eines Objekts verschiedene Wohnungseigentümer, bilden diese eine sogenannte Wohnungseigentümergemeinschaft (WEG) und können eine WEG-Verwaltung, auch Hausverwaltung genannt, bestellen. 

Hintergrund: Die rechtliche Grundlage für Wohneigentum liefert das Wohnungseigentumsgesetz. Es regelt die Rechte und Pflichten von Wohnungseigentümern und beschreibt die Aufgaben einer WEG-Verwaltung.

Wir gehen im Folgenden davon aus, dass Sie eine Eigentumswohnung in einem Gebäude mit mehreren Wohnungen kaufen. Mit Ihrer Investition in eine Eigentumswohnung erwerben Sie Anteile am Gemeinschaftseigentum des gesamten Objekts. Dazu gehören beispielsweise Außenbereiche oder gemeinschaftlich genutzte Flächen. Zum anderen erwerben Sie das Sondereigentum (SE), das alles umfasst, was zu Ihrer eigenen Wohnung gehört, wie Bodenbeläge, Räume oder ein Keller- und Dachbodenabteil. Diese beiden Formen des Eigentums lassen sich unterschiedlich verwalten:

Verwaltung des Gemeinschaftseigentums

Bei mehr als einem Eigentümer innerhalb eines Objekts treffen unterschiedliche Interessen und Ansprüche aufeinander, auch gegenüber Dritten. Um ihren gesetzlichen Rechten und Pflichten gerecht zu werden und das Gemeinschaftseigentum wirtschaftlich und technisch verwalten zu lassen, kann die Wohnungseigentümergemeinschaft eine professionelle Hausverwaltung einsetzen. Stehen beispielsweise Reparaturen im Treppenhaus an, kann die Hausverwaltung die Handwerksarbeiten unkompliziert und im Interesse der Eigentümer abwickeln.

Verwaltung des Sondereigentums

Für die Verwaltung Ihres Sondereigentums sind Sie als Wohnungseigentümer selbst verantwortlich. Doch auch diese Verantwortung können Sie in Teilen abgeben und damit Aufwand reduzieren. Zwei Möglichkeiten erläutern wir im Folgenden: 

  • Sondereigentumsverwaltung: Sie lassen Ihr Eigentum verwalten und zahlen dafür eine Gebühr. Sie haben dadurch kaum Aufwand. Der Verwalter vertritt Sie beispielsweise bei der Neuvermietung oder der Eigentümerversammlung. Zudem haben Sie selbst keinen Kontakt zum Mieter, der sich bei Anfragen direkt an die Verwaltung wendet. Welche Entscheidungen Sie dem Verwalter in welchem Rahmen übertragen, regeln Sie in einer Vereinbarung. Sie tragen die finanzielle Last bei Leerstand allerdings selbst. 
  • Mietpool: Bei einer Immobilie mit mehreren Wohneinheiten können sich die Eigentümer zu einem Mietpool zusammenschließen und ihr Eigentum verwalten lassen. Die Vermietungsrisiken tragen diese gemeinsam: Fallen Mieteinnahmen etwa aufgrund von Leerstand aus, kommt die Gemeinschaft dafür teilweise auf. Auch lassen sich damit unterschiedliche Miethöhen bei frisch-renovierten Bestandsbauten (Stichwort: „alte Mietverträge“) besser ausgleichen. Es fallen jedoch Verwaltungsgebühren an.

Verwaltung anderer Anlageklassen 

Als Investor können Sie heute aus zahlreichen Anlageklassen die passende Immobilie für Ihr Investitionsziel finden. Je nach Objektart kann es weitere Möglichkeiten geben, um Ihren Verwaltungsaufwand zu reduzieren. Besonders attraktiv sind hierbei Pflegeimmobilien: So minimiert das sogenannte Betreiberkonzept Ihren Aufwand erheblich. Ein Betreiber zahlt Ihnen dabei eine Pacht und erledigt wichtige Aufgaben rund um Vermietung und Instandhaltung der Immobilie. Ähnliche Planbarkeit der Mieteinnahmen durch langfristige Pachtverträge finden Sie bei anderen Betreiberkonzepten wie zum Beispiel Micro-Apartments oder Serviced Apartments. 

Warum die Immobilienverwaltung sinnvoll ist und welche Aufgaben dazugehören

Wohnungseigentümergemeinschaften sind nicht verpflichtet, ihr Gemeinschaftseigentum verwalten zu lassen. Bei einer WEG ohne Verwalter kann die Hausverwaltung in Eigenregie erledigt werden, indem einer der Eigentümer zum Verwalter bestellt wird. Auch die Verwaltung Ihres Sondereigentums können Sie selbst übernehmen.

Es hat allerdings Vorteile, die Verwaltung, ob für das Haus oder die eigene Wohnung, einem Profi zu überlassen. Allein die Auseinandersetzung mit rechtlichen Themen und Gesetzesänderungen kostet Zeit und erfordert gute Kenntnisse der Materie. Welche Aufgaben und Vorteile hat eine professionelle Haus- oder Wohnungsverwaltung?

Aufgaben eines WEG-Verwalters

Die Fassade des Wohnhauses, in dem Ihre Wohnung liegt, muss erneuert werden? Reparaturen im Treppenhaus stehen an? Um solche Maßnahmen kümmert sich die WEG-Verwaltung für Sie. Dazu gehört auch die Verwaltung von Instandhaltungsrücklagen aller Eigentümer. 

Die WEG-Verwaltung setzt außerdem Beschlüsse durch, die Sie und die anderen Eigentümer gemeinschaftlich getroffen haben, und stellt eine Hausordnung auf. Am Ende eines jeden Jahres übernimmt der WEG-Verwalter darüber hinaus die Jahresabrechnung und stellt für jeden Eigentümer eine Nebenkostenabrechnung auf.

Übrigens: Die konkreten Aufgaben des WEG-Verwalters werden in einem Verwaltervertrag festgehalten. Wie ein solcher Vertrag aufgebaut ist und was enthalten sein sollte, zeigt Ihnen unser Mustervertrag.

Aufgaben eines SE-Verwalters

Wenn es um Ihre konkrete Eigentumswohnung geht, ist es die Aufgabe eines Sondereigentumsverwalters, Ihren persönlichen Aufwand in Bezug auf die Wohnung zu reduzieren. Zu seinen Aufgaben gehört deshalb die Klärung von wirtschaftlichen und technischen Anliegen innerhalb Ihrer Wohnung. 

Der SE-Verwalter wickelt für Sie beispielsweise die Kaution ab, erstellt die Betriebskostenabrechnung gegenüber Ihren Mietern, nimmt Kündigungen entgegen, kommuniziert Mieterhöhungen und verwaltet die Mietzahlungen. 

Vorteile der WEG- und SE-Verwaltung

Sowohl in Bezug auf das Gemeinschafts- als auch das Sondereigentum profitieren Sie mit der Verwaltung durch Profis von zahlreichen Vorteilen:

  • Sie sparen viel Zeit und Nerven.
  • Sie müssen sich nicht tiefergehend mit gesetzlichen Fragen auseinandersetzen.
  • Sie müssen keine Schreiben aufsetzen.
  • Sie können die Auswahl geeigneter Mieter anderen überlassen.
  • Sie müssen Instandhaltungsprozesse nicht im Detail überwachen.
  • Sie können sicher sein, dass Betriebskosten professionell abgerechnet werden. 
  • Sie müssen Handwerker nicht selbst beauftragen.

Sie suchen noch die passende Immobilie, die sie professionell verwalten lassen wollen?
Jetzt Erstberatung anfordern

Was kostet eine Hausverwaltung?

Die Liste der Vorteile einer Immobilienverwaltung ist lang und die Aufgaben eines Verwalters sind komplex. Eine pauschale Aussage darüber, was die Wohnungseigentumsverwaltung und Sondereigentumsverwaltung kosten, ist deshalb schwierig zu treffen. Außerdem hängen die Kosten von verschiedenen Faktoren ab, wie dem Umfang der Verwaltungsleistungen und der Größe, dem Zustand und dem Standort der Wohnanlage.

Die Kosten können als Prozentsatz der Kaltmiete berechnet werden. Üblicher ist bei der WEG-Verwaltung allerdings, einen monatlichen Fixbetrag pro Wohneinheit zu vereinbaren. Als Richtwert dafür gibt der Verband der Immobilienverwalter Deutschland e. V. (VDIV) eine pauschale Grundvergütung zwischen 18 und 30 Euro an. Achten sollten Eigentümer darauf, wie unregelmäßig anfallende Arbeiten abgerechnet werden, um sich vor Zusatzkosten zu schützen.

Auch bei der SE-Verwaltung wird in der Regel eine Pauschale abgerechnet. Laut dem Branchenbarometer 2018 des VDIV lag diese 2017 bei durchschnittlich rund 29 Euro pro Monat und Sondereigentumseinheit. 

So gelingt die Verwaltersuche

Wichtiger als die Kosten für die Verwaltung Ihrer Immobilie ist jedoch, welche Leistungen Sie bekommen und dass Sie einen zuverlässigen Immobilienverwalter finden. Nehmen Sie sich deshalb Zeit bei der Suche und holen Sie verschiedene Angebote ein, die Sie zusammen mit den anderen Eigentümern auswerten. Oder nutzen Sie die Kontakte von Immoheld – wir arbeiten seit Jahren mit erfahrenen Verwaltern zusammen und beraten Sie gern dazu, was einen guten WEG- und Sondereigentumsverwalter ausmacht. 

Der Beitrag Immobilienverwaltung für Wohnungseigentümer: Definition, Vorteile und Kosten erschien zuerst auf Immoheld - Intelligent investieren.

]]>
Crowdinvesting oder Immobilienkauf – was lohnt sich für Anleger? https://immoheld.com/wissen/crowdinvesting-oder-immobilienkauf-was-lohnt-sich-fuer-anleger/ Fri, 13 Nov 2020 13:09:37 +0000 https://immoheld.eu/?p=10674 Der Beitrag Crowdinvesting oder Immobilienkauf – was lohnt sich für Anleger? erschien zuerst auf Immoheld - Intelligent investieren.

]]>

Immer mehr Projekte auch im Immobilienbereich lassen sich heute dank Crowdinvesting mit vereinten Kräften finanzieren. Einzelinvestoren winken oft hohe Renditen. Doch es gibt auch Risiken – und viele Gründe, weshalb der klassische Immobilienkauf sich noch immer lohnt. Wir stellen beide Varianten gegenüber und zeigen Ihnen die jeweiligen Vor- und Nachteile auf.

Wenn Sie heute Geld in Immobilien investieren möchten, können Sie den bewährten Kauf einer Eigentumswohnung wählen oder ganz neue, digitale Wege gehen. Seit einigen Jahren zieht Crowdinvesting in Deutschland immer mehr – vor allem digitalaffine – Investoren an. Die „Schwarmfinanzierung“ ist mittlerweile auch für viele Immobilienprojekte zu einer interessanten Kapitalquelle geworden. 

Wir stellen Ihnen die wichtigsten Fakten zu der noch jungen Finanzierungsform vor und vergleichen das Immobilien-Crowdinvesting mit klassischen Immobilien-Investments wie dem Wohnungskauf.

Wie funktioniert Crowdinvesting für Immobilien?

Crowdfunding und Crowdinvesting sind mit dem Internet groß geworden und aus der Idee heraus entstanden, Künstler, Musiker oder Filmemacher bei ihren Projekten zu unterstützen. Über eine Crowdfunding-Plattform können Crowdfunder dazu kleine Geldbeträge für einen bestimmten Zweck spenden. Dafür können sie eine Gegenleistung bekommen – beispielsweise eine signierte CD des unterstützen Musikers. Der finanzielle Aufwand ist gering, da der für die Finanzierung nötige Betrag auf die Schultern vieler einzelner Unterstützer verteilt wird.

Crowdfunding für Immobilien folgt einem ähnlichen Prinzip, allerdings spricht man in diesem Fall von Crowdinvesting, da die Unterstützer in der Regel eine Gewinnerzielungsabsicht haben. Investiert werden kann beispielsweise in Start-ups, Erneuerbare-Energie-Projekte – oder eben auch in Immobilien. Beim Immobilien-Crowdinvesting finanziert eine Vielzahl von Anlegern mit relativ kleinen Einzelbeiträgen ein konkretes Projekt: beispielsweise den Bau einer Immobilie, die Renovierung einer Bestandsimmobilie oder den Kauf eines Grundstücks. 

So läuft Crowdinvesting bei Immobilienprojekten ab:

  • Projektentwickler stellen ihr Immobilienprojekt und die Finanzierungskonditionen – wie Laufzeit, Mindestanlagebetrag und Funding-Volumen – auf einer Crowdinvestment-Plattform vor. 
  • Sie als Investor wählen ein Projekt, das zu Ihren Anlagezielen passt, und investieren regelmäßig einen bestimmten Betrag.
  • Ist die Finanzierung erfolgreich, wird Ihnen die Investition zurückgezahlt, die während der Laufzeit ein Treuhänder verwaltet hat – samt Zinsen, versteht sich.

Unterschied Crowdinvesting und offene Immobilienfonds

Der Vollständigkeit halber sei neben dem Immo-Crowdinvesting noch eine weitere Alternative zum klassischen Immobilienkauf erwähnt: offene Immobilienfonds. Auch bei dieser Anlageform investieren Kapitalanleger mit geringen Beträgen indirekt in Immobilien. Allerdings fehlt es dabei häufig an Transparenz über die Immobilien im Portfolio des Fonds, Objekte lassen sich nicht gezielt auswählen und es können hohe Gebühren anfallen. 

Wie unterscheidet sich Crowdinvesting vom Kauf einer Eigentumswohnung?

Immobilien-Crowdinvesting gilt seit einigen Jahren als beliebte Alternative zu einer direkten Investition in eine Immobilie. Allerdings gibt es große Unterschiede zwischen den beiden Investitionsarten, die wir im Folgenden genauer betrachten.

Anlagehorizont

Viele der Projekte, die per Crowdinvest Unterstützer suchen, haben üblicherweise eine Laufzeit von 12 bis 48 Monaten. Beim Kauf einer Immobilie ist der Anlagehorizont mit oft über zehn Jahren wesentlich länger. Das liegt zum einen daran, dass eine häufige Übertragung einer Immobilie aufgrund der Transaktionskosten wie Grunderwerbsteuer und Notarkosten finanziell unattraktiv ist, zum anderen ermöglicht die sogenannte Spekulationsfrist einen steuerfreien Immobilienverkauf für Kapitalanleger erst nach 10 Jahren. Außerdem steht für Investoren häufig das Thema Altersvorsorge im Fokus, sodass so oder so mit langfristigem Horizont geplant wird. 

Investmenthöhe

Wer in Crowd-Immobilien investieren möchte, ist bereits mit kleinen monatlichen Beträgen dabei. Viele Plattformen verlangen ein Mindestinvestment von 500 Euro pro Monat. Beim Kauf einer Eigentumswohnung als Kapitalanlage sehen viele Investoren das anfängliche Investment als Hürde: Für die Finanzierung einer Immobilie ist in der Regel Eigenkapital nötig, das rund 20% des Kaufpreises beträgt. Dafür können Sie als Immobilienkäufer auf die Finanzierung durch eine Bank zurückgreifen. In manchen Fällen kann man auch ganz ohne Eigenkapital direkt in eine Immobilien investieren

Wenn Sie Ihre Investition außerdem vorausschauend planen, können Sie die monatlichen Kosten über die Laufzeit des Investments niedrig halten. Im besten Fall können Sie Ihren Kredit mit den Einnahmen aus der Vermietung tilgen, wie die folgende Beispielrechnung zeigt.

Rechte

Einer der größten Unterschiede zwischen Crowdinvesting und einem direkten Investment ist das, was Sie für Ihr Geld bekommen. Beim Crowdinvesting sind Sie zwar bei der Wahl eines passenden Immobilienprojekts frei – am Ende erwerben Sie mit der Schwarmfinanzierung allerdings kein Recht auf eine Beteiligung an den unterstützten Immobilien oder der Projektgesellschaft. 

Die Investition in eine Crowd-Immobilie verschafft Ihnen zudem weder eine Eintragung im Grundbuch noch ein Mitspracherecht bei Entscheidungen während der Projektphase. Nach Projektabschluss winkt lediglich die Rückzahlung Ihres um Zinsen vermehrten Investments – vorausgesetzt, das Projekt hat Erfolg. 

Dagegen erhalten Sie für den Kauf einer klassischen Eigentumswohnung wesentlich mehr, denn Sie 

  • sorgen damit langfristig fürs Alter vor,
  • erwerben eine Wohnung, die Sie bei Bedarf selbst nutzen können,
  • genießen steuerliche Vorteile,
  • profitieren von Wertsteigerungen Ihrer Immobilie, 
  • haben die Hoheit über alle Entscheidungen rund um die Wohnung und 
  • sind als Eigentümer und Besitzer der Immobilie im Grundbuch eingetragen.

Rendite

Die Rendite ist für viele Investoren entscheidend bei der Wahl einer Kapitalanlage. Einige Crowd-Plattformen werben mit Traumrenditen von 8%. Doch wie sieht die Realität aus? Die Crowdinvesting-Rendite in Deutschland lag 2018 im Schnitt bei 5,65%. Allerdings gab es auch Ausfälle bei den Projekten, weshalb die tatsächliche Rendite nach Insolvenzen bei 3,78% pro Jahr lag.

Bei Kapitalanlage-Immobilien sind bei der reinen Objektrendite im Schnitt 3% erreichbar, auf lange Sicht und je nach Finanzierung sind weitaus höhere Renditen auf Ihr eingesetztes Eigenkapital möglich. Eine Studie spricht davon, dass der Schnitt historisch gesehen bei 7,5% liegt. Im Gegensatz zum Crowdinvesting können Sie mit einer guten Strategie und einer fundierten Kaufentscheidung großen Einfluss auf die Entwicklung Ihrer Immobilien-Rendite nehmen.

Mit einem Spezialisten an Ihrer Seite erzielen Sie wirtschaftliche Renditen mit Ihrer Eigentumswohnung.
Vereinbaren Sie jetzt eine unverbindliche Erstberatung

Risiko

Welche Crowdinvesting-Risiken gibt es bei Immobilien?

Beim Immobilien-Crowdinvesting handelt es sich oft um ein Nachrangdarlehen: Das Darlehen wird nach Ablauf der Finanzierung zwar in einem Betrag zurückgezahlt – bei einer Insolvenz des Projektentwicklers werden jedoch zunächst alle anderen Gläubiger ausgezahlt. Erst dann sind die „nachrangigen“ Darlehen an der Reihe – sofern noch etwas von der Insolvenzmasse übrig ist. 

Da das Crowdfunding-Immobilien-Risiko sehr hoch ist, sind auch die Zinsen erhöht. Dafür droht im schlimmsten Fall allerdings der Verlust der kompletten Investitionssumme. Zwar ist Crowdinvesting in Deutschland reguliert. Doch für Anleger ist es sehr schwer zu beurteilen, welche Immobilienprojekte erfolgversprechend und welche mit hohem Risiko behaftet sind. 

Auch beim Immobilienkauf gibt es – wie bei jeder Anlageform – gewisse Risiken. Diese lassen sich jedoch mit professionellen Beratern an Ihrer Seite im Vorhinein einschätzen und entsprechend Ihrer Anforderungen und Zielsetzung minimieren.

Crowdinvesting und Immobilienkauf im direkten Vergleich

Crowdinvesting

  • Anlagehorizont: ca. 12-48 Monate
  • Investmenthöhe: im Schnitt mind. 500 Euro monatlich
  • Rechte: keine Rechte und Beteiligungen an den finanzierten Immobilien
  • Rendite: hoch
  • Risiko: hoch

Immobilie

  • Anlagehorizont: mind. 10 Jahre
  • Investmenthöhe: Eigenkapital und Finanzierung zu Beginn nötig, in der Tilgungsphase ist die monatliche Sparrate dagegen oft geringer
  • Rechte: alle Rechte an der Immobilie gehen mit Eintrag ins Grundbuch an Sie über 
  • Rendite: moderat, aber selbst beeinflussbar
  • Risiko: moderat, aber selbst beeinflussbar

So verbinden Sie die Vorteile von Crowdinvesting und Eigentumswohnung

Als kurzfristige Geldanlage mit hohen Renditen kann Immobilien-Crowdinvesting eine Option für Investoren sein – allerdings eher als Alternative zu Aktien oder ETFs. Wenn Sie hingegen vorhaben, in Immobilien als bewährte und sichere Anlageform zu investieren, ist der Kauf nahezu alternativlos. 

Sprechen Sie das „Start-up-Feeling“ und der digitale Prozess des Crowdinvestings an? Dann können Sie mit Immoheld die Vorteile von Crowdinvesting und Immobilien-Investments verbinden: Mit einem digitalen Analysetool und schlanken Prozessen wählen Sie transparent und bequem ein Objekt, das zu Ihrem Anlageziel passt und bekommen individuelle Finanzierungsoptionen aufgezeigt. Daneben genießen Sie alle Vorteile eines klassischen Immobilienkaufs – denn Sie erwerben die Immobilie direkt, somit inklusive Mitspracherecht und Grundbucheintrag. Die Spezialisten von Immoheld kümmern sich außerdem jederzeit persönlich um Ihre Fragen und auf Wunsch auch um Folgeinvestitionen.

Der Beitrag Crowdinvesting oder Immobilienkauf – was lohnt sich für Anleger? erschien zuerst auf Immoheld - Intelligent investieren.

]]>
Immobilien oder Aktien: Welche Kapitalanlagen sind noch sicher? https://immoheld.com/wissen/lohnt-sich-eine-wohnung-als-kapitalanlage-was-investoren-wissen-muessen/ Mon, 24 Aug 2020 13:44:51 +0000 https://immoheld.eu/?p=10171 Der Beitrag Immobilien oder Aktien: Welche Kapitalanlagen sind noch sicher? erschien zuerst auf Immoheld - Intelligent investieren.

]]>

Lohnt sich eine Wohnung als Kapitalanlage auch 2022 noch? Und ist es besser, Vermögen in Immobilien oder Aktien anzulegen? Die folgende Übersicht vergleicht verschiedene Anlageformen. 

Das Wichtigste in Kürze:

  • Investoren sollten sich mit verschiedenen Anlageform auseinandersetzen und sich gut über die Vor- und Nachteile informieren.
  • Wer ein Portfolio aus verschiedenen Anlageformen aufbaut, minimiert das Gesamtrisiko des Portfolios.
  • Immobilien haben in der Corona-Pandemie einmal mehr bewiesen, dass sie krisensicher sind. Allerdings ist es heute wichtiger denn je, das Investment genau zu planen und auf Experten zu vertrauen.

Investieren im Jahr 2022

Geld zu investieren war noch nie so einfach wie heute. Denn Informationen über Anlageformen und mögliche Renditen lassen sich bequem online recherchieren. Auch das Investieren in Aktiendepots oder ETF-Portfolios ist schnell im Browser oder per App erledigt.

Was sich nicht verändert hat: Wer sein Geld vermehren will, kann sich aus verschiedenen Anlageformen ein maßgeschneidertes Portfolio zusammenstellen. Je bunter, desto besser. 

Zu einem gesunden Portfolio gehören neben Aktien oder ETFs auch Sachwerte wie Gold oder Immobilien. In der Regel stellt sich also nicht die Frage, Immobilien oder Aktien. Vielmehr sollten Investoren genau planen, wie sie ihr Portfolio möglichst diversifizieren können.

Doch steigende Zinsen, die Inflation und die unsichere weltpolitische Lage, verunsichern Investoren: Lohnt sich eine Wohnung als Kapitalanlage auch im Jahr 2022 noch? Und wie schneiden sie im Vergleich zu Aktien und anderen Anlageformen ab?

Übrigens: Die Digitalisierung vereinfacht auch die Investition in Immobilien. So unterstützt zum Beispiel das Analysetool von Immoheld Ihre Entscheidung für den Kauf einer Immobilie datenbasiert und bietet dafür völlige Transparenz über Ihr Investment.

Immobilien oder Aktien – was lohnt sich für mich?

In Zeiten niedriger Zinsen haben viele Investoren nach Alternativen zu klassischen Bankeinlagen wie Sparbuch oder Tagesgeld gesucht. In den vergangenen Jahren waren deshalb vor allem die folgenden Sparformen besonders beliebt:

  • Wertpapiere: Aktien, Anleihen, Fonds oder ETFs
  • Sachwerte: Anlagen mit materiellem Wert wie Immobilien, Gold, andere Rohstoffe oder auch Kunstwerke
  • Digitale/alternative Geldanlagen: Crowdinvestments, Non-Fungible Tokens (NFTs), Social Trading, Kryptowährungen

Für Investoren gibt es heute eine große Auswahl an Anlageformen. Allerdings besteht die Herausforderung darin, die besten Investments bzw. eine Kombination daraus entsprechend ihrer persönlichen Zielsetzung zu identifizieren und dabei steigende Zinsen und die Inflation zu berücksichtigen.

Grundsätzlich sind die drei wichtigsten Ziele beim Vermögensaufbau

  • hohe Renditen,
  • viel Sicherheit und
  • eine gute Liquidität.

Diese Ziele können jedoch nicht alle gleichzeitig gleichermaßen erfüllt werden. Dies wird im sogenannten magischen Dreieck der Vermögensanlage veranschaulicht. Denn Sicherheit, Liquidität und Rendite hängen zwar zusammen, stellen jedoch jeweils einen Trade-Off dar.

Magisches Dreieck

Jede Geldanlage lässt sich zwischen den Eckpunkten des Dreiecks einordnen. Investoren können jedoch niemals das Maximum aller Eckpunkte gleichermaßen ausreizen.

Das Dreieck soll zeigen, dass immer nur bis zu zwei Ziele gleichzeitig fokussiert werden können. Als Beispiele lassen sich klassische Finanzprodukte — oder auch Immobilien — wie folgt einordnen:

Zielsetzung und ausgewählte Beispiele der Anlageformen im Vergleich

Fokus der Zielsetzung Beispiel Finanzprodukte Beispiel Immobilien
Rendite & Liquidität Aktien, Optionen Kl. Wohnungen in aufstrebenden Städten
Liquidität & Sicherheit Sparbuch, Tagesgeldkonto Kl. Wohnungen in etablierten Städten
Sicherheit & Rendite Langfristige Anleihen, Sparpläne Mehrfamilienhäuser im Zentrum von aufstrebenden Städten

Da es auch all diesen Anlageformen jeweils verschiedene Auswahlmöglichkeiten bzw. Gestaltungskriterien und Unterklassen gibt, ist diese Tabelle nur eine grobe Einordnung der genannten Beispiele im direkten Vergleich zueinander.

Nur mit verschiedenen Investitionsarten haben Sie die Chance, alle drei Investitionsziele zu erreichen. Das A und O beim Investieren ist deshalb Diversifikation: Wenn Sie Ihr Vermögen auf verschiedene Investmentklassen verteilen, minimieren Sie das Gesamtrisiko Ihres Portfolios und erhöhen somit auch das Ziel der Sicherheit.

Durch Diversifizierung können Sie Ihr Risiko streuen – je breiter, desto besser – und somit in Summe gute Renditen erzielen, ohne „alles auf einmal“ zu riskieren. Die folgenden Kriterien helfen, verschiedene Anlageformen einzuschätzen.

Fazit: Immobilien zur Kapitalanlage lassen sich bei verschiedenen Zielsetzungen gut im Gesamtportfolio ergänzen. Als Sachwert und durch die Eintragung im Grundbuch gilt eine Wohnung als eine sehr sichere Anlage, bei der man am richtig gewählten Standort Wertstabilität erwarten kann und mit der man durchaus solide Renditen durch Mieteinnahmen erzielen kann. 

Auf diese Kriterien sollten Investoren bei ihrer Anlage achten:

Sicherheit

Bei Investments steht die Sicherheit der Rendite gegenüber. Beides gleichzeitig lässt sich nicht maximieren – dennoch lassen sich klare Trade-Offs beschreiben und bei vielen Anlageklassen eine gute Mitte finden.

Einige Anlagen wie Einzel-Aktien unterliegen immer einem gewissen Ausfallrisiko – im schlimmsten Fall verlieren Sie Ihr angelegtes Geld, wie beispielsweise der Wirecard-Skandal gezeigt hat. Tagesgeldkonten bieten dagegen viel Sicherheit – Einlagen bis 100.000€ sind staatlich geschützt.

Auch Immobilien oder Gold gelten wegen ihres beständigen Werts als sichere Anlageformen – die in letzten Jahren hohen Renditen bei Gold gehen aber ausschließlich auf Wertsteigerung zurück (es gibt keine Zinsen auf Gold). Das Thema Sicherheit sollten Sie bei Ihrer Gesamtportfolio-Planung unbedingt berücksichtigen.

Rendite

Die Rendite ist der Ertrag, den das angelegte Geld erwirtschaftet. Sie korreliert aber oft sehr stark mit dem Risiko: Je höher die Rendite, desto höher das Risiko, dass erwartete Wertsteigerungen oder Dividenden ausbleiben.

Risikofreudige Anleger können beispielsweise mit Aktien hohe Gewinne erzielen. Allerdings ist dafür umfangreiches Vorwissen empfohlen – denn sonst können Investments in Einzelaktien zum „Glücksspiel“ werden.

Gerade als Einsteiger am Aktienmarkt kann man auch mit ETFs solide Renditen bei moderatem Risiko erzielen. Das gilt ebenso für Immobilien. Mit professioneller Beratung können selbst Erstinvestoren mit soliden Investments einsteigen, die die eigene Zielsetzung abbilden.

Liquidität

Wie schnell Sie auf Ihr Vermögen zugreifen können, hängt stark von der Anlageform ab. Tagesgeld bietet beispielsweise eine sehr hohe Liquidität. Auch Aktien oder ETFs lassen sich theoretisch schnell verkaufen – allerdings ist man hier sehr stark von der Volatilität des Marktes abhängig. Deshalb ist ein Verkauf nicht jederzeit sinnvoll.

Bei Immobilien sollte die Liquiditätsplanung bereits im Vorfeld kalkuliert werden. Zwar können sie jederzeit verkauft werden. Da jedoch in jedem Fall ein Notartermin notwendig ist, dauert ein Verkaufsprozess im Vergleich länger.

Außerdem lassen sich kleine Wohnungen deutlich schneller verkaufen als große Einheiten. Zudem ist es insbesondere aufgrund der Kaufnebenkosten nicht empfehlenswert, kurzfristige Immobilienan- und verkäufe zu tätigen.

Eine Ausnahme sind sogenannte Fix- und-Flip-Strategien, bei denen eine Immobilie unsaniert gekauft, selbst saniert und dann weiterverkauft wird. Dadurch lässt sich trotz Kaufnebenkosten und Immobilienertragsteuer durch Wertsteigerung ein Gewinn erzielen. 

Anlagehorizont

Möchten Sie Ihr Geld kurzfristig oder länger als fünf Jahre lang anlegen? Die Frage ist sowohl für die Auswahl der Anlageform als auch hinsichtlich der Liquidität relevant.

Mit einem langfristigen Anlagehorizont machen Sie sich unabhängiger von Marktschwankungen, sind dafür aber auch weniger liquide, wenn Sie Markttiefpunkte „aussitzen“.

  • Viele Investoren nutzen ETF-Sparpläne, mit denen sie Schwankungen am Aktienmarkt über den Zeithorizont ausgleichen können, oder investieren in eine Immobilie als Altersvorsorge, die über einen langfristigen Horizont gehalten wird.
  • Kurzfristig eignen sich hingegen eher Tages- oder Festgeldkonten. Sie erhalten dann geringe Zinsen, können dafür aber schnell auf Ihr Geld zugreifen und sind unabhängig von Marktschwankungen.

Marktschwankungen

Sich ändernde Marktbedingungen gehören zum Alltag jedes Investors. Gerade Aktienmärkte sind volatil. Wer die Nerven bewahrt, langfristig orientiert anlegt und das Risiko über verschiedene Branchen streut, dem können auch starke Schwankungen kaum etwas anhaben. Zur krisensicheren Portfolioergänzung zählen Sachwerte wie Edelmetalle oder Immobilien.

Aufwand

Jede Investition muss gut geplant sein. Am Anfang jedes Investments steht ein gewisser Such- und Informationsaufwand sowie laufende Kosten der Verwaltung. Stehen Anlageziele, -formen und -horizont fest und ist Ihr Portfolio breit aufgestellt, können Sie Ihr Geld für sich arbeiten lassen.

Etwas aufwendiger als beispielsweise ein ETF / Indexfonds sind klassische Aktienfonds, da diese aktiv gemanaged werden müssen. Bei Immobilien kann der Aufwand je nach Anlageklasse stark variieren, er lässt sich bei Bedarf aber problemlos reduzieren – etwa durch kompetente Berater beim Kauf sowie Hausverwaltungen oder Betreiberkonzepte wie bei Pflegeimmobilien beim Halten.

Transaktionskosten

Geld am Markt zu bewegen, ist mit Transaktionskosten verbunden. Ein breites Portfolio senkt diese Kosten: Denn wenn Marktschwankungen eine Anlageform schwächen, gleichen andere diese Schwankung bestenfalls aus, ohne dass Sie sofort gegensteuern und Aktien oder Sachwerte verkaufen müssen.

Für Immobilieninvestments fallen aufgrund der Kaufnebenkosten zwar vergleichsweise hohe Transaktionskosten an. Diese lassen sich jedoch beim Investieren in die Rendite-Kalkulation bereits mit einberechnen und auch steuerlich absetzen, was einen transparenter Vergleich zu anderen Anlageformen ermöglicht.

Kriterien und ausgewählte Beispiele der Anlageformen im Vergleich

Kriterium Aktien ETFs Immobilien Tagesgeld
Beispiel Aktie mit hoher Dividende ETF mit Abbildung des DAX 2-Zi Wohnung in München Tagesgeldkonto bei deutscher Hausbank
Sicherheit ●● ●●● ●●●
Rendite ●●● ●● ●●
Liquidität / Schnelle Transaktion ●●●
Anlagehorizont ●● ●● ●●●
Unabhängig von Marktschwankungen ●● ●●●
Wenig Aufwand ●● ●●● ●●●

●●● stark ausgeprägt  ●● mittel / neutral   gering ausgeprägt
Da es auch all diesen Anlageformen jeweils verschiedene Auswahlmöglichkeiten bzw. Gestaltungskriterien und Unterklassen gibt, ist diese Tabelle nur eine grobe Einordnung der genannten Beispiele im direkten Vergleich zueinander.

info icon

Wie passen Immobilien in mein Portfolio? Immoheld findet eine Immobilie, mit der Sie Ihre Ziele erreichen.
Jetzt persönliches Anforderungsprofil erstellen

Vermögensaufbau durch Immobilien

Welche Investitionsarten Sie für Ihr Portfolio bevorzugen und ob Sie als Sachwert eine Immobilie oder Gold oder beides wählen, hängt von Ihren persönlichen Anlagezielen ab.

Damit Sie die Vorteile von Immobilien besser einschätzen können, zeigen wir Ihnen im Folgenden, wie Sie passives Einkommen mit Immobilien erzielen und welche Besonderheiten eine Wohnung als Renditeobjekt bietet. 

Passives Einkommen mit Immobilien aufbauen

Wenn Sie eine Wohnung kaufen und vermieten, bilden Sie durch regelmäßige Mieteinnahmen passives Einkommen. Sie bauen also automatisch Vermögen auf. Denn die Mieteinnahmen decken oft den Großteil der Kreditkosten. Durch die Tilgung steckt jedes Jahr mehr von Ihrem Kapital in der Immobilie.

Die Preisentwicklung der letzten Jahre am Immobilienmarkt zeigt, dass zusätzlich eine deutliche Rendite durch Wertsteigerung möglich ist. Mit einer klugen Auswahl und den richtigen Experten an Ihrer Seite können Sie Ihre Immobilie später lukrativ wiederverkaufen. 

3 Gründe, weshalb Immobilien zu den besten Investments zählen:

  • Hohe Sicherheit: Wie eingangs erwähnt ist für viele Investoren Sicherheit ein wichtiger Faktor. Aufgrund eines stabilen Markts und politischer Sicherheit in Deutschland sind Immobilien sehr sicher. Weiterer Vorteil für Investoren: Durch das Grundbuch sind hierzulande alle Eigentumsverhältnisse eindeutig regelt. Dies macht den deutschen Immobilienmarkt auch für Ausländer sehr attraktiv und zum größten Markt in der EU.
  • Großer Gestaltungsfreiraum: Betrachten Sie Ihre Immobilie als Ihr eigenes Unternehmen – denn als Eigentümer haben Sie es in der Hand, wie sich Ihre Kapitalanlage entwickelt. Sein eigener Chef zu sein ist zwar mit Verantwortung verbunden, lässt Ihnen jedoch auch viele Freiheiten das Investment an Ihre Bedürfnisse und Ziele anzupassen.
  • Mehrfacher Nutzen: Auch wenn der Immobilienmarkt einbrechen sollte (was sich übrigens nicht auf die Mieteinnahmen auswirken muss), haben Investoren je nach Anlageklasse immer noch die Möglichkeit, ihre Immobilie selbst zu nutzen. Denn im Gegensatz zu Fonds oder Bitcoins sind Immobilien „greifbar“ und als Investor wissen Sie, was Sie für Ihr Kapital bekommen.

Risiken Immobilien-Investment

Immobilien bieten in vielen Punkten Sicherheit für Investoren. Dennoch gibt es – wie bei jeder Anlageform – auch Risiken. Diese Punkte sollten Investoren im Hinterkopf behalten:

  • Zinsen: Die jahrelange Niedrigzinsphase ist vorbei und die Zinsen steigen wieder. Planen Sie daher auch ein Szenario steigender Zinsen ein, und berechnen Sie, wie sich dies auf Ihre monatliche Liquidität auswirkt. Ganz einfach berechnen: mit dem Immoheld Analysetool.
  • Liquidität: Bei Neubau oder Sanierung können aufgrund angespannter Lieferketten Termine überschritten werden und Vertragspartner in Insolvenz gehen. Auch hier ist ein Liquiditätspuffer sinnvoll. Zudem soll die gesetzlich geregelte MaBV Investoren vor diesem Ausfall schützen. 
  • Wertentwicklung / Standort: Ändert sich das Umfeld einer Immobilie drastisch, kann diese an Wert verlieren. Betrachten Sie auch Marktdaten zu Ihrem Ziel-Standort. Im Immoheld Analysetool werden diese automatisch angezeigt.
  • Baumängel: Durch unzureichende Gutachten und schlechter Informationslage vor dem Kauf können Mängel zu spät entdeckt werden und unerwartete Instandhaltungskosten anfallen. Durch einen Kauf von Neubauimmobilien und mit erfahrenen Bauträgern kann dieses Risiko im Vergleich zu Bestandsimmobilien reduziert werden.
  • Leerstand der Wohnung, z.B. bei Mieterwechsel, kann zu erhöhten Kosten führen, die als Faktor in der Berechnung eingeplant werden sollten.

Immobilien oder Aktien: Was lohnt sich für mich?

Auch in Krisenzeiten haben sich Immobilien bisher als sichere Anlageform erwiesen und machen sie auch 2022 zu beliebten Kandidaten für ein diversifiziertes Investment-Portfolio. Aktien sind eine sinnvolle Ergänzung, vorausgesetzt, Sie entscheiden sich für einen langfristigen Anlagehorizont und wollen ein gewisses Risiko eingehen.

Wer sich mit Vorteilen und Risiken von Immobilien auseinandersetzt und die Finanzierung gewissenhaft plant, kann mit Mieteinnahmen sein passives Einkommen vergrößern.

Besonders interessant sind Immobilien-Investments, wenn Sie langfristig planen und aktuell profitieren vor allem Investoren mit einem hohen Eigenkapitalanteil von den Vorteilen von Immobilien. Denn durch steigende Bauzinsen werden Kredite für Immobilien teurer. Je weniger Fremdfinanzierung Sie benötigen, desto besser. 

Erstellen Sie jetzt Ihr persönliches Anforderungsprofil und machen Sie sich Ihre Zielsetzung bewusst. Je nachdem, welche Ziele Sie mit Ihrer Kapitalanlage verfolgen, können Sie mit fundierter Beratung Ihre Risiken und Aufwände minimieren.

Der Beitrag Immobilien oder Aktien: Welche Kapitalanlagen sind noch sicher? erschien zuerst auf Immoheld - Intelligent investieren.

]]>